
05.03.2009, 09:27
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Mit welcher Einstellung in den ersten Kampf gehen?
Hallo
mein erster Kampf rückt näher, aber ich habe irgendwie ein Kopf Problem ich rede mich immer selbst schlecht.
Mein Trainer meint auch zu mir wenn ich das abrufen tue was ich kann brauch man sich keine Gedanken zu machen.
Habt ihr ein paar Tipps für mich wie man die Sache am besten angehen tut?
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05.03.2009, 14:56
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Registriert seit: 21.02.2009
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Beiträge: 56
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ne leider nich aba ich trainier seit ner woche und in 3 monaten hab ich schon meinen erstn kampf und ich hab auch schiss vorallem trainier ich ja erst 3 monate bis zum kampf und kampferfarung habe ich auch keine
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05.03.2009, 16:08
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Moderator
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Einstellung zum ersten Kampf !
Hallo derbecker,
Mache Dir gar keine grossen Gedanken,da es anders kommt,als man denkt. Gehe in den Ring,
mache das was Du kannst,höre auf Kommandos bzw.Signale Deines Trainers. Wenn Dein Gegner angezählt wird,schaue in Deine Ecke,beachte die Ringrichterkommandos und gib alles. Das Ergebnis des Kampfes ist zweitrangig,wichtig ist wie Du das Ganze hinterher verarbeitest. Wichtig ist Deine Leistung die Du ablieferst!Im Leben wie im Sport wirst Du nach den Leistungen die Du ablieferst beurteilt. Alles andere ist egal. Du weisst ja,wer kämpft kann verlieren,wer nicht kämpft,hat schon verloren! Ich glaube nicht,dass wir irgend jemand im Forum haben,der noch nie verloren hat ! Denke positiv,denke nicht an das Verlieren und Du gehst auf jeden Fall als Sieger aus dem Ring! Egal wer kommt,Du gibst Dein Bestes! Sehe es so,Dein Gegner muss Dich erstmal besiegen und Du weisst ja ob Du gut oder schlecht trainiert hast! Glaube an Dich und Deine Fähigkeiten! Falls Du sonst noch Fragen hast,Du weisst ja,schicke mir eine PN, die ist sicher schnell beantwortet!
Im Namen aller User des Forums,alles Gute !
Mit sportlichen Grüssen
Josef Riehl
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05.03.2009, 17:08
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Hab zwar selber keine Box-wettkampf-erfahrung.
Aber bei anderen Wettkämpfen hat es mir in der "Vor-angst" immer geholfen ne viertel Stunde nur für mich zu haben.. Gönn dir das auch mal  dann läuft der Hase.
Danach war ich immer heiss wie nix 
__________________
Träume nicht vom Leben!!
Lebe deine Träume
Bitte nicht um eine leichte Bürde - bitte um einen starken Rücken.
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05.03.2009, 22:05
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ganz einfach. mach dir nur eins klar.
es kann dir nichts passieren !
sekundant , ringrichter und arzt passen auf euch auf und brechen wenns brenzlich wird den kampf ab .
einer wird zweiter werden und der wird nicht dran sterben.
hau rein
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06.03.2009, 11:08
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Angst vor Verletzungen habe ich nicht mal.
Mir geht es eher darum meinen Trainer nicht zu enttäuschen.
Und irgendwie die Anspannung in den Griff zu bekommen in den letzen Sparringskämpfen hatte ich schon keine Luft mehr weil ich nur an den Wettkampf gedacht habe.
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06.03.2009, 12:05
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Zitat:
Zitat von derbecker
Angst vor Verletzungen habe ich nicht mal.
Mir geht es eher darum meinen Trainer nicht zu enttäuschen.
Und irgendwie die Anspannung in den Griff zu bekommen in den letzen Sparringskämpfen hatte ich schon keine Luft mehr weil ich nur an den Wettkampf gedacht habe.
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Ja, das kenne ich
Man macht sich über die unmöglichsten Dinge Gedanken und sucht heimlich irgendeinen Grund, um auszusteigen. Z. B. über das Gewicht, oder man verletzt sich "plötzlich" oder man hofft, dass es doch keinen Gegner am Wettkampftag gibt.
Glaub mir, jeder, der schon einmal im Ring stand, hat sich diese oder ähnliche Gedanken gemacht.
Aber, sobald du im Ring stehst und der Ringrichter den Kampf freigibt, hast du alles vergessen. Das geht dann ganz schnell, in der ganzen Hektik hast du überhaupt keine Zeit mehr, an so einen Unsinn zu denken.
Du darfst den Wettkampf auf keinen Fall mit dem Training vergleichen, denn im Training fehlt das Adrenalin. Im Kampf selbst spürst du Schläge, die dich im Training vielleicht noch beeindrucken würden, (fast) gar nicht mehr. Ich hatte schon Sparringseinheiten, die weit härter waren als der Wettkampf.
Kurz: Wettkampf ist Kopfsache und wie schon Manny Pacquiao sagte:
"If you train hard, the fight is easy."
(HBO, 24/7, Pacquiao vs De La Hoya)
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14.03.2009, 20:44
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Hallo auch wenn ich selber noch auf meinen ersten Boxkampf warte weiß ich oder glaube ich denoch zu wissen, auf Grund meiner Wettkampferfahrung in anderen Sportarten, was du meinst bzw. worauf deine Angst begründet ist.
Ich finde es wichtig das du dich während des Kampfes in einen Zustand versetzt in dem diese Angst vor dem Verlieren zumindestens nicht die Überhand hat. Den diese Überhand deiner Angst führt dann wirklich dazu das deine Ängste, ein für dich entäuschender Kampf, eintretten.
Um dich nun aber selbst in einen regulierten Zustand ohne Furcht und voller positiver Gedanken zu versetzten halte ich die Selbst-Suggestion während und vor allem vor dem Kampf für wichtig. Was nichts weiter heißt als Selbstgespräche, die so wie so immer ablaufen, im Kopf zu steuern.
So kannst du dir zum Beispiel den Satz "Ich schaffe das" oder "das wird ein guter Kampf" in den Monaten vor dem Kampf immer wieder einhämmern und je länger und intensiver du das tust wirst du auch selber fest davon überzeugt sein bzw. dran glauben. Und der Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzten.
Während des Kampfes vllt "Ich SCHAFFE das, wenn ich mich jetzt anstrenge." "Jetzt erst recht." Negative Gedanken wie du sie laut deiner Aussage iM hast sind absolut nicht notwendig, viel mehr solltest du versuchen das postive an deinem ersten Kampf zu sehen.
Sicher kann man zum Thema "Mentale Stärken" viele Möglichkeiten finden sich zu verbessern. Aber besonders letzteres hat mir persönlich bisher sehr geholfen.
In jedem Fall schon mal postiv finde ich, das du dich mit deiner eigenen Angst auseinander setzt.
Mit Sportlichen Grüßen
PS: Ich glaube bei den Workshops wurde ein sehr guter Beitrag zu dem Thema geschrieben.
Geändert von JutuUu (14.03.2009 um 20:53 Uhr).
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15.03.2009, 08:56
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Mit welcher Einstellung in den ersten Kampf gehen !
Hallo derbecker,
Ich kann Dir nur noch eimal sagen,mache Dir keine Gedanken über das was kommen kann,sondern denke daran an das was Du kannst!Deinen Trainer wirst Du nicht enttäuschen,denn auch er war mal in dieser Situation. Im Workshop habe ich mal etwas über Angst und Angstbewältigung geschrieben. Der Angst wird einer durchaus nützlichen Funktion zugeschrieben,gerade eben im Vorstartzustand der lange anhalten kann. Sobald der 1.Gong kommt ist es weg und Du hast keine Zeit mehr zum Nachdenken über Dinge,die anderst kommen als wir es uns vorstellen.Einfach mal durchlesen,denn Angst ist ein notwendiger Bestandteil beim zustandekommen einer psychisch-physischen Mobilisierung!
Der Vorstartzustand ist immer von Angst geprägt, was jedoch immer eine nützliche Funktion hat. Angst darf nur nicht in Furcht übergehen,denn Furcht lähmt,Angst mobilisiert!
Viel Erfolg
Josef Riehl
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