
13.08.2011, 18:24
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Danke nochmal für deine hilfreichen Tipps.
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12.10.2011, 20:34
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Ich lese hier oft Kraft (Maximal, Schnell etc.)????
Boxen ist prinzipiell eher ein ausdauerlastiger Sport, kann es sein, dass die "Berater" eher aus dem Fitnessbereich stammen?
Das definierte Ziel ist vor allem mit einem enifach strukturierten und verständlichen Program zu erreichen.
Erst Relgelmäßigkeit, dann mehr Umfang, dann mehr Intensität. Hanteltraininng ist hierfür eher unwichtig.
Also erst Grundlagenausdauer mit Entwicklung und Festigung von Boxtechniken, danach spezielle Ausdauer (UWV) mit höherem taktischen Anteil und vor allem Sparring mit wechselnden Gegnern.
Ohne Boxtrainer (also nicht Fitnesscoach) wird das sicher nicht zu machen sein.
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02.11.2011, 17:28
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Ich denke, dass Kraft im Sinne von Schnellkraft einen ähnlich hohen Stellenwert wie etwa die Ausdauerkomponente beim Boxen hat.
Leider ist Schnellkraft genetisch stark limitiert und Ausdauer in der Regel besser trainierbar.
Ein Boxer kann ja noch so ausdauernd sein; wenn er keine Schnellkraft besitzt, so wird er keinen Erfolg haben.
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02.11.2011, 21:26
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Ich kann jedem nur raten wenn er es mal GANZ GENAU wissen will dann sollte er mal einen Laktattest durchführen lassen
Ich hab das heuer mal gemacht Wahnsinn ... da kann man nämlich ganz genau bestimmen in welchem Pulsbereich man sich bewegen sollte
Es gibt ja die GrusndlagenAusdauer 1 in der fast nur Fett zur Energiegewinnung herrangezogen wird
GrundlagenAusdauer 2 Hauptsächlich Kohlenhydrate
Kraftausdauerbereich
Entwicklungsbereich
Spitzenbereich
Ausserdem kann man da ganz gut feststellen wie gut und wie schnell man sich erholt
Wirklich zu empfelen
Gruss Weberix
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19.01.2012, 12:00
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@ BC Gütersloh,
Die Ausdauer (allgemeine/spezielle) nimmt ungefähr 60%, die Schnelligkeit hingegen nur 20% und die Kraft (in allen Formen) lediglich 10% im Gesamtkomplex des Boxens in Anspruch.
Das ist zumindest die Meinung der Sportwissenschaft. Wenn alle Bedingungen gleich sind, gewinnt jedoch meist der Stärkere.
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19.01.2012, 14:48
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Das mag theoretisch zwar richtig sein, ist aber nicht allgemeingültig.
Ich kenne Jungs, die eine sehr gute Ausdauer haben aber eine geringe Schnellkraft bzw. Explosivkraft und somit kann man sicherlich drei Runden mit hoher Aktionsdichte boxen; jedoch ohne ausreichende Trefferquote.
Andersrum gibt es aber auch den Typ Boxer, der schnell schlagen kann, aber nur über unzureichende Ausdauer verfügt und in Runde 2 und 3 einbricht.
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19.01.2012, 15:38
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Ja und Nein!
Es ist sowohl theoretisch, als auch praktisch richtig und gilt vor allem allgemein! Sonst weißt Du mehr, als die Sportwissenschaft und die Ausbilder der Trainer in den Stützpunkten.
Ab dem Anschlusstraining ist es m.E. sinnvoll für den jeweiligen Sportler eine individuelle Kampfkonzeption zu erarbeiten und da sind auch Leistungstest integraler Bestandteil.
Ich stimme zu, dass bei erkanntem Defizit, oder zur individuellen Verbesserung das Krafttraining seinen Platz im Trainingsplan hat. Abhängig von der Trainingsphase und den anstehenden Wettkämpfen/Wettkampfhöhepunkten wird dann z.B. ein Mikrozyklus gesetzt.
Generell bleibe ich aber dabei, dass es im Verhältnis zur Ausdauer aber deutlich weniger wichtig ist. Auch bin ich skeptisch, da vieles in der Richtung von Trainern aus Fitnessstudios kommt.
Im Übrigen kann ich je nach vorhandener Talentierung (Muskelfaserstruktur) einen Boxer mit langsam zuckender Muskulatur auch mit Krafttraining nicht zum Puncher mutieren lassen. Pumper mit dicken Armen sind meist zur Kampfmitte völlig alle, da kann man mit gutem Ausdauertraining aber abhelfen. Im Amateurboxen gehen ungfähr 90% aller Kämpfe über die Zeit, der Knockouter ist daher nicht unbedingt der idealtypische Kämpfer. Gute technisch-taktische Ausbildung gepaart mit hoher Ausdauer und auch Kraftausdauer sind bei vorhandener mentaler Stabilität eher zielführend.
Wie gesagt, wenn alles gleich ist, gewinnt meist der Stärkere....
Geändert von E-H-K Boxbude (19.01.2012 um 15:50 Uhr).
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19.01.2012, 16:29
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Grundsätzlich stimme ich der These zu, dass Ausdauer aus Sicht der Kondition sicherlich die größte Rolle spielt.
Die Aufteilung in Prozentangaben ist sicherlich ein netter Ansatz, der aber eher Schätzwerte enthält als objektiv belegbare Werte.
Grundsätzlich spricht sicherlich eine Verwissenschaftlichung für eine Professionalisierung im Boxsport; wenn ich aber sehe wer an welchen Kernstellen im Boxsport arbeitet, so muss ich doch feststellen, dass das System so nur bedingt funktioniert.
Wenn ich schon den Anspruch einer sportwissenschaftlich basierten Trainerausbildung anpeile, so sollte diese auch von ausreichend qualifizierten Personen durchgeführt werden.
Ich meine damit
a) aus Sicht des Fachwissens
b) aus Sicht der Didaktik im Sinne einer zielgruppenadäquaten Ansprache.
Im Boxport gibt es viele gute aber auch schlechte Trainer. Nicht jeder hat einen akademischen Abschluss; was nützt es daher, wenn ich pseudowissenschaftlich mit Fachbegriffen hantiere und die Zielgruppe der Trainer oftmals nur Bahnhof versteht. Es muss doch möglich sein, praxisorientiert und auf einfache Art und Weise die wesentlichen Inhalte der Trainingslehre an Trainer weiterzugeben. Wenn sich bei einer A - Lizenzverlängerung der Großteil der Teilnehmer über fachlich unqualifizierte Beiträge der Dozenten beschwert, so ist doch wohl etwas faul im System.
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19.01.2012, 16:32
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Stimmt ;-)
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