
28.07.2011, 12:06
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mit 26 mit dem Boxen WIEDER anfangen ZIEL: Olympia / Profilaufbahn
Hallo Leute,
ich habe als ich 17 war geboxt und die Grundboxschule erlernt (6 Monate)
richtige Wettkämpfe habe ich nicht gemacht.
Ich möchte jetzt wieder anfangen habe in der zwischenzeit immer trainiert.
Habe die Monate an meiner Kraft und an meiner Ausdauer gearbeitet
Ich bin 1,88 m gross und wiege ca 87 kg.
Ich weiss das ist ein bisschen weit gegriffen, aber würde es überhaupt noch
Sinn machen mit den Gedanken an eine Profilaufbahn hinzuarbeiten (zuerst Olympia)? wäre für
Antworten sehr dankbar

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28.07.2011, 17:51
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Moderator
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Hallo, Du solltest zuerst Landesmeister werden,evtl.Bezirksmeister um Dich dazu zu qualifizieren,dass Du auf die Landesmeisterschaft Finale kommst!!!
Dann kommt die Süd-Nord-Westdeutsche Meisterschaft die Du dann auch gewinnen musst!
Ich weiss nicht woher Du ja kommst! Deutscher Meister wird niemand im vorbeigehen,da sind ganz gute Jungs im Ring,die ja auch gewinnen wollen!
Deine Ziele korrigiere vielleicht etwas,sonst bist Du hinterher enttäuscht! Trainiere hart und bestreite einige Kämpfe und dann siehst Du selbst,ob es reicht oder nicht!
Boxen ist ein schöner Sport,aber man muss alles beherrschen um wirklich erfolgreich zu sein!!
MfG
Josef
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28.07.2011, 21:09
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Zitat:
Zitat von BoxenistwieSchach
... aber würde es überhaupt noch
Sinn machen mit den Gedanken an eine Profilaufbahn hinzuarbeiten (zuerst Olympia)? wäre für
Antworten sehr dankbar

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Zuerst Olympiade, und dann zu den Profis?
Du verwechselst da etwas: Profi kann jeder Kneipenschläger werden, zur Olympiade schaffen es nur die Kaderboxer. Und soweit kommst du niemals.
Also hol dir direkt die Profilizenz und bereite dich auf Kämpfe im Bierzelt vor.
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28.07.2011, 22:19
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hallo,
ganz so krass wie jab punch finde ich das alles nicht.
du solltest aber wie josef schon gesagt hat deine ziele anders stecken.
ich zb. ,moechte einfach ein boxer mit perfekter technik werden, immer haerter an mir arbeiten als der typ neben mir, und den richtigen wettkaempfern ein guter trainingspartner sein.
du bist halt fuer den richtigen leistungssport zu alt, die guten jungs machen seit sie 13 oder so sind, nichts anderes.
aber nichts ist unmoeglich ein paar kaempfe sind bei richtigem training sicher drin.
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28.07.2011, 23:01
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erstmal vielen Dank für eure Antworten.
@ Josef ich komme aus nähe Hamburg und werde
mich wahrscheinlich beim BC Barracuda (St.Pauli) anmelden.
@ Josef
Ich dachte daran, 1-2 Jahre im Amateurbereich Erfahrunge zu sammeln
sehr hart zu trainieren und dann in den Profisport einzusteigen.
20-30 KO´s hintereinander ist sehr unwahrscheinlich.
Eine Profilizenz kann man ja einfach bekommen. Nur wird es dann
auch hart... Trainer etc... ich müsste es also so versuchen wie
Firat Arslan... . Kennst du einen besseren Verein in hamburg / nähe Hamburg
wo ich hingehen sollte. Vielleicht mag es sicherlich so sein, dass Olympia und im Anschluss profi nicht mehr zu schaffen ist. was meint ihr zu dieser sicht?
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29.07.2011, 05:08
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Guten Morgen, jetzt gehe mal in den Box-Club und trainiere,absolviere Kämpfe und dann entscheide! Setze Dir immer nur realistische Ziele im Leben,dann bleiben Dir Enttäuschungen erspart! Die Profiszene meide,denn diese Leute nehmen keine Rücksicht auf Sportler oder Menschen! Es geht nur um Profit,egal wie und auf welche Art!
Ich wünsche Dir eine kluge Entscheidung!
MfG
Josef
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29.07.2011, 15:47
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Ich denke, das Problem besteht darin, dass viele Leute, wenn sie von einer Profilaufbahn sprechen, in Kategorien wie Mike Tyson, Evander Holyfield, etc. denken und vom großen Geld träumen.
Nur ist doch der Anteil an Leuten, die es so hoch schaffen verschwindent gering...
In meinem ehemaligen Verein hatte der Trainer selbst nur einen Amateurkampf gemacht und ist dann zu den Profis gegangen - das Geld war dann doch interessanter für ihn. Aus ihm geworden ist aber nichts. Ein anderer Kämpfer hat sogar ganz auf die Amateurlaufbahn verzichtet. Aber um vom Boxen zu leben reicht es vorn und hinten nicht.
Mir persönlich widersagt solch eine Einstellung vollkommen.
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31.07.2011, 00:48
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Hey
Ich finde es gut,sich so große Ziele zu setzen.Ich würde allerdings soetwas wie "Etapenziele" setzen,um die Motivation nicht zu verlieren.Das erste Etapenziel könnte z.b das Gewinnen der Bezirksmeisterschaft sein.
Um solche aussergewöhnlichen Ziele wie das Olympia zu erreichen musst du auch aussergewöhnliche Leistung bringen.Dies gelingt wohl den wenigsten.
Geh immer Selbsbewusst in den Kampf,den dein Selbstbewusstsein ist das Fundament von deinem Potenzial.Sei Mutig,aber nicht übereifrig.
Weil du schon etwas älter bist,solltest du dein Boxkönnen auch extern erweitern.
Diskutiere mit erfahrenen Leuten Kampfsituationen,Techniken etc.
Hier bist du auch an super Stelle wenn ich z.b an Josef Riehl und Co. denke.
Und alles was du lernst: Du sollst es nicht akzeptieren,dass es so ist wie es ist,sondern nachvollziehen können,das es genau so ist.
Viel Erfolg !
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31.07.2011, 17:31
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Was würdet ihr sagen, wenn jemand mit 26 Jahren in die Fußballnationalmannschaft treten wollte? Würdet ihr dann auch noch gute Tipps geben?
Also bitte!
Es ist überhaupt kein Problem, mit 26 zu boxen, ob bei den Amateuren oder bei den Profis. Nur sollte man doch bitte auf dem Teppich bleiben.
Mike Tyson hat das Boxen übrigens mit 15 oder 16 Jahren angefangen und hat dann in einer Art Box-Internat trainiert. Das kann man doch überhaupt nicht mit der gewöhnlichen Boxausbildung im Verein vergleichen.
Und Holyfield war übrigens bei den olympischen Spielen, bevor er Profi wurde. Er hatte also auch eine grundsolide Boxerfahrung.
Und überhaupt kann man amerikanische Boxer ohne großartige Amateurkarriere nicht mit Deutschland vergleichen. Dort gibt es zig Gyms, in denen man für wenig Geld einen Trainer bekommt. Hier in Deutschland würde das ein Vermögen kosten und kein ehrenamtlicher Vereinstrainer wäre bereit dazu.
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31.07.2011, 18:57
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Hallo, jetzt haben Dir einige meiner Kollegen ihre ehrliche Meinung geschrieben und so ist es!
Jab-Punch ging auch gleich in einige Details,was absolut richtig ist!!
Was ich Dir einfach noch schreiben möchte ist:Boxen ist wie Schach,aber wenn Du beim Boxen verlierst,schmerzt es äusserlich,wie innerlich! Das ist der Unterschied zum Schach,was eine Sportart ist die auch Intelligenz und innere Ruhe erfordert!
MfG
Josef
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