
17.09.2010, 19:56
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Krafttraining und aufwärmen
Hi,
ich praktiziere regelmäßig Krafttraining an den Geräten, aber auch mit Freihanteln, um meine vorhandene Kraft nebst Muskeln so lange wie möglich zu erhalten.
Vorher wärme ich mich immer mehrere Minuten auf einem der Cardiogeräte auf. Dadurch - so habe ich es gelernt - wird der Körper auf Betriebstemperatur gebracht, die Muskeln werden besser durchblutet, Verletzungen wird vorgebeugt, Sauerstoff wird besser transportiert und - und - und.
Nun sagte mir ein Trainer (süffisant bis mitleidig lächelnd), dass dies Quatsch sei und überhaupt nichts bringe. Ich solle stattdessen lieber an jedem Gerät einen Aufwärmsatz mit leichteren Gewichten/Widerständen machen.
Gut, ich will ja nicht abstreiten, dass diese Methode in Bezug auf Krafttraining an den Geräten möglicherweise effektiver ist als mein Cardiotraining. Doch wieso soll das Aufwärmen auf dem Laufband o.ä. nun überhaupt nichts bringen? Schließlich sind die Eingangs von mir erwähnten Warm-Up-Effekte doch noch nach wie vor gültig, oder?
Danke für Eure Antworten!
Limette
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18.09.2010, 00:00
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Moderator
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Keine Sorge
Hallo Limette
Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Krafttraining handelt oder irgendeine andere Sportart.
Das Aufwärmen wird immer in zwei Phasen untergliedert.
Die erste Phase ist die allgemeine Aufwärmphase und hat den Zweck, wie Du es schon mit den Warmup- Effekten beschrieben hast, den Organismus einfach auf ein höheres Niveau zu bringen, um dafür zu sorgen, dass die unterschiedlichen Regulationssysteme in unserem Körper, aufgrund ihrer unterschiedlichen Trägheit, zur optimalen Abstimmung einzustellen.
Die zweite Phase ist dann das spezielle Aufwärmen und bezieht sich auf den disziplinspezifischen Bewegungsablauf und die davon betroffenen Muskeln und ist damit eine Fortsetzung der allgemeinen Erwärmung.
Mit dieser zweiten Phase soll eine bedarfsgerechte Umverteilung des mobilisierten Blutes, insbesondere aus dem Magen-Darm Trakt in die Arbeitsmuskulatur erreicht werden.
Durch die erhöhte Blutzufuhr erreicht man eine erhöhte Sauerstoff- und Energiesubstratzufuhr, um damit den oder die Arbeitsmuskeln auf eine optimale Arbeitstemperatur zu bringen. Was wiederum die Vorraussetzung für eine maximale Arbeitsleistung der Muskulatur ist.
Die Aussage des Trainers ist in diesem Zusammenhang nicht richtig. Die Grundregeln des Aufwärmens bedeuten nun einmal, eine Stufenweise Belastungssteigerung. Nach dem Prinzip „Aktivieren, Vorbelasten, Ausbelasten“.
Mit sportlichen Grüßen
Boxudo
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18.09.2010, 14:47
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Moderator
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Krafttraining und Aufwärmen!
Hallo Limette,
Udo hat ja schon alles sehr gut beantwortet,deshalb gibt es da sicher nichts hinzuzufügen!
Mit Gewichten aufwärmen ist zwar üblich in den Studios,aber das ist falsch!!!!!
Ich gehe vor dem Krafttraining zum Beispiel auf dem Ergometer und gebe 20 Minuten Gas,hinterher etwas Gymnastik um die zu belastende Muskulatur auf das Krafttraining vorzubereiten,Stretching,Krafttraining (maximal 30 Minuten)Konditionstraining an den Boxgeräten ca.40 Minuten, hinterher Rumpftraining,d.h.Bauch und Rückenstrecker mit Hüftstrecker und ausgiebig Stretching zum Schluss!
Viele Boxer können nach dem Krafttraining nichts mehr im Boxtraining leisten,da es auch eine ganz andere Belastung für die Muskulatur ist;bei mir und meinem Trainingskameraden geht es gut,da es Gewohnheitssache ist und wir bestimmt nicht darauf achten müssen,ob das zuviel oder zuwenig ist. Fakt ist,dass wir es schon 20 Jahre oder sogar noch länger so durchziehen,
beide sind wir leistungsfähig und haben uns, da wir uns immer gut aufwärmen,nie beim Krafttraining oder Boxtraining verletzt!
Sub moto(lat:kurz gesagt) Aufwärmen muss sein,das was der Trainer sagt, ist seine Meinung und keine Aussage der Trainingslehre die für alle Sportler und Trainer gilt!
In unserer Bibel steht es ja:Herr,vergib ihnen,denn sie wissen nicht was sie tun!
Lukas Kap.23 Vers 34!
Einen schönen Tag wüsche ich Euch!!!
MfG
Josef
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18.09.2010, 22:04
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Dank Euch beiden - dachte schon, ich hätte irgend etwas verpasst ;-)
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18.09.2010, 22:21
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Aufwärmen ist vorm Krafttraining Pflicht, um eine optimale psychsiche und Physische Leistungsbereitschaft herzustellen und Verletzungen vorzubeugen.
Bei mir im Fitnesstudio wärmen sich nur 10 % der Mitglieder zweckmäßig auf.
Falls die Kraftkomponente im Vordergrund steht sollte die Phase jedoch recht kurz gehalten werden, um eine optimale Kraftentfaltung zu erzielen.
Dehnen vor dem Krafttraining macht nur in dynamischer Form Sinn; statisch ist dies kontraproduktiv, da der Muskeltonus gesenkt wird.
Wenn ich mir vorstelle, ohne Erwärmung Kniebeugen zu machen, so wäre ich sicherlich nach kurzer Zeit verletzt.
Gruß BC Gütersloh
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19.09.2010, 08:04
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Krafttraining und Aufwärmen!
Guten Morgen,
ja Felix nicht nur das was Du schreibst,sondern langfristig gesehen entsteht bei nicht genügender Erwärmung z.B.der Kniegelenke Arthrose!!!
Die ist wirklich schmerzhaft!!!
MfG
Josef
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20.09.2010, 11:42
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Wenn ich mich nicht aufwärme sprich laufen oder Radln dann hab ich schon kein gutes Gefühl also mir fehlt dann irgendetwas .Ohne aufwärmen geht garnicht bei mir . Ausserdem bin ich im Kopf nicht so frei soll heissen hab dann weniger Angst das was passieren könnte .
Ich mach es so : Aufwärmen 12-15 min , leichtes dehnen der zu belastenden Muskulatur , 1-2 Aufwärmsätze und dann gehts los
Klappt eigentlich immer ganz gut
Gruss Weberix
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20.09.2010, 18:47
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Moderator
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Krafttraining und Aufwärmen!
Hallo Weberix,
absolut richtig und nur so kannst Du Dich vor Verletzungen schützen! Ich beginne auch jedes Training mit Ergometer 20 Minuten,aber danach kommt die gezielte Aufwärmung der Muskulatur!
Bleib gesund!!
MfG
Josef
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