Es stellt sich die Frage, ob es diese Stile wirklich so trennscharf gibt.
Der kubanische Stil basiert in der Theorie auf einer sehr variablen Beinarbeit.
Allerdings wurde der kubanische Stil stark von Trainern der ehemaligen DDR beeinflusst; behaupten zumindest Einige. Aufgrund der Verbundenheit zum Kommunismus weisen sicherlich der russische und der kubanische Stil starke Gemeinsamkeiten auf.
Der amerikanische Stil wird aus meiner Sicht festgemacht an einzelnen Sportlern wie etwa Mike Tyson mit seinem Peek a boo Stil. Ob nun wirklich der Großteil der Amerikaner (auch im Amateurbereich) so boxt, halte ich für fragwürdig.
Den Tyson Stil finde ich perönlich im Amateurbereich nicht so gut, da er zu risikofreudig und riskant ist.
Der saubere, variable "Kommunismus" Stil mit variabler Beinarbeit gefällt mir besser, auch wenn der Peek a Boo Stil sicherlich spektaktulärer erscheint.
Ich habe mal ein Trainingsvideo aus Kuba gesehen und halte das Training in diesem Video für überschätzt. Ich denke, dass die Quantität auf Kuba sehr hoch ist und daher allein von der Quote her auch mehr Talente entdeckt werden.
Qualität konnte ich in dem Video nicht erkennen.
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