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  #1 (permalink)  
Alt 06.07.2010, 16:58
Benutzerbild von supertom
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Registriert seit: 22.02.2010
Ort: Dortmund
Beiträge: 80
Standard Mit 25 anfangen und Kämpfe machen

Hallo Leute!

ein Freund von mir wollte demnächst auch mit Boxen anfangen. Er ist 25 Jahre alt und will auch unbedingt Kämpfe absolvieren. Er hatte aber leichte bedenken, weil er ja schon 25 ist. Würde er auch 25 Jährige Gegner bekommen oder wie ist das? Gibt es überhaupt noch welche in dem alter die nicht schon total viel Erfahrung haben?

Danke für eure Antworten!
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  #2 (permalink)  
Alt 07.07.2010, 13:37
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Registriert seit: 01.03.2010
Beiträge: 12
Standard

salle

wenn er kämpft wird sein Trainer schaun, dass er ein Gegner kriegt der nicht so stark ist, also erst wenig oder garkeine kämpfe hatt.
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  #3 (permalink)  
Alt 09.07.2010, 19:34
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Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 69
Standard Wieder mal das liebe Alter...

Hallo zusammen,

warum sollte es ein Problem sein, mit 25 anzufangen und noch (event.) Kämpfe zu machen?
Ich denke es kommt bei der Gegnerauswahl doch mehr auf den Leistungsstand an, als auf das Alter.

Ich selbst bin vor kurzem 26 geworden. Allerdings hab ich mein Leben lang Sport getrieben, und war auch immer recht ambitioniert. Ich MUSS nicht zwangsweise in den Ring steigen...aber wenn ich und vor allem mein Trainer sieht, dass es gut läuft...warum nicht?

Der nächste Mike Tyson wird man wohl nicht mehr, wenn man später anfängt, aber für einfache Amateurkämpfe reicht es doch allemal. Welche Gründe sollten denn dagegen sprechen?

Ich habe eher von vielen Leuten gehört, dass sie kein Interesse an Kämpfen hätten, aufgrund ihre Berufes.

Beste Grüße
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  #4 (permalink)  
Alt 11.07.2010, 10:04
Benutzerbild von BCGütersloh
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Ein 25 - jähriger hat es sicherlich schwerer mit dem Boxen anzufangen als ein 10 - jähriger, da die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten bei einem 10 - Jährigen in der Regel besser trainerbar sind als bei einem Erwachsenen.

Darüberhinaus haben Kinder und Jugendliche in der Regel den Vorteil, dass sie

a) mehr Freizeit / Trainingszeit haben,
b) keine privaten Verpflichtungen / Kinder / Frau etc. haben,
c) keinem Job nachgehen.

Als nomaler Berufstätiger ist oftmals ja ein 4 maliges Training pro Woche zu den offiziellen Vereinszeiten kaum möglich.

Trotzdem ist ein Einstieg sicherlich auch mit 25 noch möglich; geboxt werden darf ja mit Genehmigung des Verbandsarztes bis 36.

Ob es sinnvoll ist?

In Sportarten wie Fussball wo es die Kreisliga C etc. gibt, ist es sicherlich einfacher. Aber im Boxen gibt es ja keine Kreisliga C, wo man mal so locker ne Runde boxt und anschließend noch nen Bierchen trinkt in der Umkleide.

Ich würde eher davon abraten, Wettkämpfe zu bestreiten und es beim normalen Sparring und Training belassen.

Gruß BCGütersloh
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  #5 (permalink)  
Alt 11.07.2010, 13:13
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@BC Gütersloh: Gebe dir zu 99,99% recht.

Nur eine kleine Frage zu deiner letzten Anmerkung: Wie würdest du reagieren, wenn du jdn im Training hättest, der 25+ ist, trotz Beruf etc. oft zum Training kommt, ambitioniert und nicht ganz talentfrei ist?
Würdest du dann im jedem Falle sagen: "Nein, keine Wettkämpfe!"?
Ich würde mir dann einen anderen Trainer suchen...

Da es Boxen ja schon lange gibt und der Sport sich hier etabliert hat, ist es halt so, das viele Leute bereits sehr früh anfangen.
Im MMA ist es z.B. anders. Der Sport ist noch recht jung. Und die meisten Leute die ich kenne, die MMA machen und darin auch Wettkämpfe bestreiten, sind 25+. Und so viel ungefährlicher ist MMA nun nicht.
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  #6 (permalink)  
Alt 11.07.2010, 17:57
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Wenn ein 25 jähriger zu uns kommen würde unter den von dir genannten Voraussetzungen, so könnte er sicherlich für uns boxen.

Aber: ich würde ihm weniger Aufmerksamkeit schenken als einem Talent, das mit 12 Jahren zu uns kommt.

Man hat als Trainer ja nur limitierte Ressourcen beim Training zur Verfügung, d.h. ich kann nicht 20 Boxer in gleichem Maße intensiv trainieren.

Somit konzentrieren wir uns im Verein auf jüngere Boxer, da hier die Wahrscheinlichkeit größer ist eine erfolgreiche Sportlerkarriere zu gestalten als bei einem 25 - jährigen.

Trotzdem denke ich, dass jeder unabhängig vom Alter eine Chance verdient hat.
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  #7 (permalink)  
Alt 11.07.2010, 19:42
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@BC Gütersloh: Verständlich...aber trotzdem schade.

Aber das was du sagtest, deckt sich größtenteils mit meinen (noch jungen) bisherigen Erfahrungen. Die ersten Fragen, die mir gestellt wurden bei Probetrainings in Vereinen waren: "Wie alt bist du?" und "Möchtest du das Boxen nur als Freizeitsport betreiben, oder hättest du auch Interesse am Kämpfen?"

Vielleicht ist es nur meine persönliche Empfindung: Ich habe irgendwie den Eindruck, dass "Vereine" grundsätzlich an jüngeren interessiert sind. Bei privaten Clubs, hatte ich das Gefühl, ist das Durchschnittsalter oftmals höher. Und trotzdem schicken viele ihre Leute zu Wettkämpfen...
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  #8 (permalink)  
Alt 13.07.2010, 21:19
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Zitat:
Zitat von Joao Beitrag anzeigen
@BC Gütersloh: Verständlich...aber trotzdem schade.

Aber das was du sagtest, deckt sich größtenteils mit meinen (noch jungen) bisherigen Erfahrungen. Die ersten Fragen, die mir gestellt wurden bei Probetrainings in Vereinen waren: "Wie alt bist du?" und "Möchtest du das Boxen nur als Freizeitsport betreiben, oder hättest du auch Interesse am Kämpfen?"

Vielleicht ist es nur meine persönliche Empfindung: Ich habe irgendwie den Eindruck, dass "Vereine" grundsätzlich an jüngeren interessiert sind. Bei privaten Clubs, hatte ich das Gefühl, ist das Durchschnittsalter oftmals höher. Und trotzdem schicken viele ihre Leute zu Wettkämpfen...
Ich konzentriere mich auch auf die Jugend.

Man darf als 18+ nicht gekränkt sein, aber eigentlich alle Vereinstrainer arbeiten ehrenamtlich, also ohne großartige Bezahlung in ihrer Freizeit. Da will man seine Zeit natürlich in Talente investieren und Erfolge (Titel, Kaderathleten) usw. haben.

Hinzu kommt, dass man als Trainer für einen Wettkampf nicht nur viel Trainingszeit in einen Athleten stecken muss, sondern auch noch einen ganzen Samstag, wenn der Kampf ansteht. Wenn man Pech hat, boxt der eigene Boxer ziemlich spät am Abend, so dass man den ganzen Tag nur rumsitzt. Wenn das Wiegen also um 14 oder 16 Uhr ist, hat man schon vielleicht eine Stunde Fahrt hinter sich. Ein Trainer mit Frau und Kinder wird sich da zweimal überlegen, ob er mit dem Boxer rausfährt. Wenns blöd läuft, hat man nach dem Wiegen keinen Gegner!

Ferner gibt es auch Leute, die nur einen Kampf bestreiten und dann nie wieder in den Ring steigen, also Leute, die nur wissen wollen, wie es ist, mal im Ring gestanden zu haben. Also für so etwas ist mir meine Zeit dann wirklich zu schade. Die restlichen Gründe hat BC Gütersloh sehr gut aufgelistet, dem kann ich mich nur anschließen.
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  #9 (permalink)  
Alt 13.07.2010, 22:05
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@Jab-Punch: Verstehe ich. Deine Gründe sind nachvollziehbar.

Das einzige, was mich stört, sind zwei Dinge:

1) Leute, die sich selbst abschreiben oder als furchtbar alt empfinden, sobald sie keine 18 mehr sind.....(was wollen diese Leute denn sagen, wenn sie mal 35 sind???)
2) Trainer, die sagen: "Ohh...du bist schon 25. Na dann mach ein bisschen Fitnessboxen und das war´s." (Kleine Anmerkung noch: Die Aussage bezog sich jetzt nicht auf meine Vorredner, sondern war allgemein formuliert!)

Ich persönlich habe noch zu große sportliche Ambitionen (und das gilt nicht nur umbedingt für das Boxen), als das ich Lust hätte, bloß ne Runde auf den Sandsack einzuprügeln.
Andererseits bin ich realistisch genug um zu wissen, dass ich keine große Karriere mehr vor mir habe.

Das ein Trainer sich als ehrenamtlich Tätiger nicht um alle Leute gleich viel kümmert, ist vollkommen nachvollziehbar. Ich habe selbst lange Zeit Leistungssport betrieben (nicht Boxen) und weiß, dass man am besten in jungem Alter anfängt.
Daher finde ich es, sofern die Kapazitäten es zulassen, auch gut, sowohl Jugend- als auch Erwachsenentraining separat anzubieten.

Geändert von Joao (14.07.2010 um 17:52 Uhr).
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  #10 (permalink)  
Alt 14.07.2010, 18:48
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Wir haben allerdings einen Boxer, der erst als Senior mit Boxen begonnen hat und mit Fleiß und Selbstdisziplin aktuell Westfalenmeister geworden ist und im Herbst bei der NRW Meisterschaft starten wird.

Dieser Junge hat allerdings jahrelang leistungsmäßig eine andere Sportart betrieben und ist in der Lage, sich jede Trainingseinheit aufs Neue zu quälen.

Somit ist sicherlich auch im Seniorenbereich noch etwas drin.
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