Hmmm, das ist ja gerade das "Problem": Während des Trainings (Techniktraining/Sandsack/Sparring) habe ich keine (bewussten) Schmerzen (zumindest keine, die wesentlich über die üblichen "Trauningsschmerzen" hinausgehen). Vielleicht auch, weil ich dann entsptrechend unter Adrenalin stehe und mich auf andere Dinge als die Schulter konzentriere...
Die Schmerzen treten dann meist erst nach dem Training auf. Ich werde die vorgeschlagenen Übungen für die Rhomboiden/Rotatorenmanschette in jedem Fall regelmäßig in meinen Trainingsplan einbauen. Ich werde auch beim sonstigen Krafttraining (z.B. beim bereits angesprochenen Bankdrücken) entsprechend vorsichtig sein. Was aber mit dem "normalen Training" (Technik/Sandsack/Sparring)?
Wenn man davon ausgeht, dass es sich bei meinen Beschwerden um eine chronische Reizung/Entzündung der Muskelansätze/Sehnen handelt, die aufgrund eines Ungleichgewichts der besagten Muskelgruppen auftritt, dann kann diese chronische Reizung doch eigentlich nicht verschwinden, solange die untertrainierten Muskelgruppen noch nicht richtig "entgegenwirken" können (2-3 Monate Training erforderlich???

).
Meine aktuellen Schmerzen sind (gut) aushaltbar. Ich merke es - wie gesagt - eher
nach dem Training im Alltag. Wenn ich Bewegungen über Kopfhöhe mache, oder beim Jacke anziehen etc.
Meine Sorge ist also, dass sich, solange die antagonistischen Muskeln noch unterentwickelt sind, die Symptomatik weiter verschlechtert oder damit vielleicht bleibende Schäden auftreten (was man halt so liest: Auffransen der Sehnen/Muskelansätze, Rotatorenmanschettenriss etc).
Klar, mein Arzt sagt natürlich: Trainingspause! Was soll er auch anderes sagen, damit er sich nicht für evt. Folgeschäden "haftbar" macht...
Deshalb wende ich mich ja auch auf diesem Wege an Gleichgesinnte, die nachvollziehen können, dass einem eine 3 monatige Trainingspause ziemlich schwer fällt... Was würdet ihr an meiner Stelle machen?
Viele Grüße und vielen Dank,
Tico