Image-Team will den Boxer reich und berühmt machen
Als Schlumpf - Boxer wurde der K.o. - König berühmt. In der ersten Zeit seiner Profi-Karriere marschierte Arthur Abraham begleitet von dem lustigen Liedchen von „Vadder Abraham“ in den Ring. Auf dem Kopf die Schlumpf-Mütze. Nach einigen Diskussionen, das Image zu ändern, wurde Abraham dann zum King Arthur. Die Idee hatte Heiko Mallwitz, Mediendirektor von Sauerland Event. Von nun an stolzierte der Boxstar mit Krone und purpurrotem Mantel in den Ring. Inzwischen ist neben Mallwitz noch ein ganzes Team für die
PR, für die Sponsoren und für das Image des Boxstars zuständig. Neulich traf sich die gesamte Abraham-Mannschaft in Berlin zu einer Strategie-Konferenz. Um die Sponsoren kümmert sich Jörg-Friedrich Schmidt aus Kassel.In seiner Image-
Präsentation stellt er den Boxer mit einem Zitat seines Trainers Ulli Wegner vor: „Arthurs Leidenschaft und seine Zielstrebigkeit haben ihn zum Weltmeister gemacht. Seine Hilfsbereitschaft und seine Großzügigkeit zeichnen ihn als Menschen aus. Sein Charme und sein Humor machen ihn zu einem der sympathischsten Boxer der Welt.“ Als persönlichen Medienberater hat sich Abraham den ehemaligen Redakteur von Reinhold Beckmann, Patrick Thielen, an seine Seite geholt. Thielen und seine Agentur „Die Fernsehfreunde“ sorgen vor allem dafür, dass der Boxstar in attraktiven
TV-Produktionen wie zum Beispiel „Verstehen Sie Spaß...“ positioniert wird. Was den
PR-Mann am meisten stört, ist, dass „BILD“ Abraham seit seinem doppelten Kieferbruch als den „Blut-Boxer“ tituliert. „Dieses Image wird der Persönlichkeit von Arthur Abraham überhaupt nicht gerecht.“ Ob Schmidt, Thielen oder Mallwitz und das gesamte Sauerland Team, sie alle wollen ihrem Arthur helfen, seinen Traum zu erfüllen: „
Mit 40 will ich 40 Millionen auf dem Konto haben!“ Diesen Wunsch äußerte der in Armenien geborene Boxer mit deutscher Staatsangehörigkeit in dem Dokumentarfilm „Es geht um alles“. Der von Nina Pourlak und Sebastian Lemke gedrehte Streifen wird von „Neue Visionen Filmverleih“ Anfang Mai in die Kinos gebracht.
Die
Uraufführung findet am 30. April im Capitol Kino in Schwerin statt. Der Film ist wirklich sehenswert. Er zeigt vor allem das zeitweise hochexplosive Verhältnis zwischen der Trainerlegende Wegner und dem Boxer Abraham. Ein Wechselspiel zwischen Liebe und Hass, wo am Ende die Liebe siegt. Der listige Arthur spielt dabei stets die Rolle des Soldaten Schwejk, der aber am Ende stets die Schlacht für seinen Trainer gewinnt.
mfg. Ararat