
27.10.2011, 21:03
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Es gibt wirklich viele Schwierigkeiten im Amateurboxen. Auf der einen Seite hat man die alten Strukturen vorherrschen, im Realen und in den Köpfen vieler "alter Haudegen", die aber mit der Realität des 21Jh. nichts mehr zu tun haben. Auf der anderen Seite hat man viele interne Machtkämpfe, selbst auf Kreisebene bekämpfen sich die Akteure, anstatt miteinander zu Kämpfen und zu streiten, geht es gegeneinander. Der Neid zerfrisst viele Personen von innen und gönnen manchen nicht den Erfolg mit neuen Konzepten und Wegen. Obwohl der Erfolg langsam eintritt, wird immer wieder quer geschossen und vieles versucht kaputt zu machen, um den eigenen Vorteil zu nutzen. Es geht um Jobs, um begehrte Stellen, um Macht und um Geld. Schlimm, das man sich mehr damit beschäftigen muss, als um seinen eigentlichen Job. Der sollte es sein, den gesamten Fokus auf die Jungs zu legen, eigene Interessen und falsches Ego sind fehl am Platz, wenn es darum geht die Jungs ganz nach oben zu bringen. Es ist einfach zu viel Politik mit im Spiel.
Es geht nur, wenn alte Strukturen aufgebrochen werden, und auch neue Wege mal mitgetragen werden, auch wenn es etwas Zeit kostet bis sie fruchten.
Geduld ist eine Tugend!
Ich denke es geht mit dem Profisport, wegen ganz anderen Dingen Bergab: Fehlurteile ect. aber damit will ich jetzt nicht anfangen.
Gruß...
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Sine Metu " sei ohne Angst "
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28.10.2011, 09:25
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Dass Wegner meint, man müsse sich von den Profis helfen lassen sehe ich sehr kritisch.
Was nutzt die Hilfe, wenn ein hoffnungsvolles Talent mit Anfang 20 zu den Profis gelockt, verheitzt, und dann wieder abgestoßen wird?
Es ist auch nicht so, dass jeder Profi werden möchte. Viele erfolgreiche Amateure sind auch so glücklich, die muss man nicht zu ihrem „Glück“ zwingen.
Geändert von Jab-Punch (28.10.2011 um 15:34 Uhr).
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28.10.2011, 18:56
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Und noch was: Wegner sagt meiner Meinung nach nur die halbe Wahrheit.
So ist es zwar durchaus richtig, dass Maske und Ottke eine hervorragende Amateurlaufbahn hatten, bei den Profis haben sie allerdings keine Weltklasse-Boxer geschlagen.
Maske verlor 1996 gegen den ersten richtig guten Mann (Vergil Hill) und Ottke hat meiner Meinung nach überhaupt keinen Weltklassemann geboxt.
Gegen die Topleute von damals (Jones Jr., Toney usw.) hätten beide wenig Chancen gehabt.
Und eine sehr gute Amateurlaufbahn muss bei den Profis nicht unbedingt viel bedeuten. Kessler, Pacquiao, Mayweather und andere haben auch keine Olympiamedaille gewonnen.
Es kommt eben auf den Betrachtungsradius an.
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31.10.2011, 10:39
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Ich denke auch nicht das eine Super Dupper Amateurkarriere nötig ist .
Klar ist das mit Universum blöd aber wer weis schon ganz genau was da vorgefallen ist .
In Deutschland hat das Boxen leider nicht den Stellenwer wie in anderen Ländern
Dort werden die Boxer als Volkshelden verehrt . Siehe Mexiko
Und das mit den Einschaltquoten liegt meiner Meinung nach daran das da Boxen was von diesen Leuten gelehrt und praktiziert wird leider nicht gut ankommt . Natürlich ist es technisch sehr gut und klug geboxt aber wer will das sehen das sich einer einen Punktevorsprung rausarbeitet und dann schaut über die Runden zu kommen damit er dann nach Punkten gewinnt .
Ich jedenfalls nicht ich will wissen wer der bessere Boxer ist und das heisst kämpfen
Das ist meine Meinung
Gruss Weberix
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01.11.2011, 18:52
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Zitat:
Zitat von Raiko
Es gibt wirklich viele Schwierigkeiten im Amateurboxen. Auf der einen Seite hat man die alten Strukturen vorherrschen, im Realen und in den Köpfen vieler "alter Haudegen", die aber mit der Realität des 21Jh. nichts mehr zu tun haben. Auf der anderen Seite hat man viele interne Machtkämpfe, selbst auf Kreisebene bekämpfen sich die Akteure, anstatt miteinander zu Kämpfen und zu streiten, geht es gegeneinander. Der Neid zerfrisst viele Personen von innen und gönnen manchen nicht den Erfolg mit neuen Konzepten und Wegen. Obwohl der Erfolg langsam eintritt, wird immer wieder quer geschossen und vieles versucht kaputt zu machen, um den eigenen Vorteil zu nutzen. Es geht um Jobs, um begehrte Stellen, um Macht und um Geld. Schlimm, das man sich mehr damit beschäftigen muss, als um seinen eigentlichen Job. Der sollte es sein, den gesamten Fokus auf die Jungs zu legen, eigene Interessen und falsches Ego sind fehl am Platz, wenn es darum geht die Jungs ganz nach oben zu bringen. Es ist einfach zu viel Politik mit im Spiel.
Es geht nur, wenn alte Strukturen aufgebrochen werden, und auch neue Wege mal mitgetragen werden, auch wenn es etwas Zeit kostet bis sie fruchten.
Geduld ist eine Tugend!
Ich denke es geht mit dem Profisport, wegen ganz anderen Dingen Bergab: Fehlurteile ect. aber damit will ich jetzt nicht anfangen.
Gruß...
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Genau!
Es sind zu viele Neider und inkompetemte Sportverhinderer am Werk, das ist bei unsere Randsportart (leider ist sie eine) und der damit verbundenen Ehrenamtlichkeit leider das Hauptproblem.
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02.11.2011, 07:39
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Wegner hat zwar recht mit seiner meinung, dass es im amateuersport nicht unbedingt rosig aussieht, mit all den problemen, die uns allen bekannt sind.
allerdings sollte der herr mal vor seiner eigenen haustür kehren !! in jedem zweiten satz betont er SEINE wichtigkeit. der trainer stehe über allem und bla bla. wenn man sich dann ankuckt, was er, als verantwortlicher cheftrainer, und dann noch so unglaublich ausgebildeter trainer in der DDR, so wirklich geleistet hat, da kommt mir das grausen !
ER hat doch, im gegensatz zu fast allen amateurtrainern, die optimalen bedingungen. und nicht nur das: er bekommt auch speziell ausgesuchte boxer, die nach eingehenden prüfungen unter vertrag genommen werden, zugeteilt (und nicht, wie wir amateurtrainer vor ort einen haufen von interessierten, hausfrauen,managern, fitness-freaks, boxbegeisterten und vielleicht auch ein paar talenten, die dann noch ausgebildet werden sollen !) und was hat wegner aus diesen leuten in all den jahren gemacht ? siehe abraham: nach 7 jahren unter wegners "führung" weiss der immer noch nichts über taktik, NICHTS. sein kampf gegen froch, an peinlichkeit nicht zu übertreffen ! wenn sie ihre wichtigkeit immer so rausstellen,herr wegner, dann erzählen sie doch mal den dummen amateuren vor ort, was sie ihm in taktischer hinsicht so alles beibringen, einen boxer, den sie tag für tag 10 stunden lang ausbilden können, über jahre hinweg !! dann labern sie andauernd über die miesen amerikanischen trainer. warum eigentlich ? wenn ich mir die taktischen fähigkeiten eines andre ward ansehe, oder steve cunningham (der ja auch gerade wunderbar in deutschland um seinen titel betrogen wurde), eines floyd mayweather und vergleiche das mit IHREN boxern, au weia, da wäre ich an ihrer stelle aber lieber mal ganz still. haben sie mal die karriere von amir khan verfolgt, herr wegner ? der war 2004 mit 18 jahren silbermedaillengewinner bei olympia. der wird seit jahren von freddy roach trainiert (auch son ami). khan ist heute einer der besten boxer überhaupt. vergleichen wir doch mal die "karriere" von vitali tajbert mit der von khan: ähnliches alter,beide bei olympia etc etc. mit tajbert hat wegner nichts zu tun, ich meine hier nur diese pauschale unterstellung, alle anderen trainer taugen nichts und NUR wegner und konsorten sind die größten. selbstüberschätzung ? größenwahn ? profilneurose ?wir haben im amateurboxen halt strukturprobleme, eine gezielte förderung und ausbildung von talenten bei unserer vereinsstruktur ist ganz schlecht möglich, vieles hängt am geld etc etc etc. das ist nichts neues. aber strukturen wie früher in der DDR, so gut sie auch für den leistungssport waren, sind heutzutage illusorisch. das boxen braucht was anderes als solche interviews von herrn wegner !
Geändert von Trainer (02.11.2011 um 07:51 Uhr).
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02.11.2011, 21:04
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Zitat:
Zitat von Trainer
Wegner hat zwar recht mit seiner meinung, dass es im amateuersport nicht unbedingt rosig aussieht, mit all den problemen, die uns allen bekannt sind.
allerdings sollte der herr mal vor seiner eigenen haustür kehren !! in jedem zweiten satz betont er SEINE wichtigkeit. der trainer stehe über allem und bla bla. wenn man sich dann ankuckt, was er, als verantwortlicher cheftrainer, und dann noch so unglaublich ausgebildeter trainer in der DDR, so wirklich geleistet hat, da kommt mir das grausen !
ER hat doch, im gegensatz zu fast allen amateurtrainern, die optimalen bedingungen. und nicht nur das: er bekommt auch speziell ausgesuchte boxer, die nach eingehenden prüfungen unter vertrag genommen werden, zugeteilt (und nicht, wie wir amateurtrainer vor ort einen haufen von interessierten, hausfrauen,managern, fitness-freaks, boxbegeisterten und vielleicht auch ein paar talenten, die dann noch ausgebildet werden sollen !) und was hat wegner aus diesen leuten in all den jahren gemacht ? siehe abraham: nach 7 jahren unter wegners "führung" weiss der immer noch nichts über taktik, NICHTS. sein kampf gegen froch, an peinlichkeit nicht zu übertreffen ! wenn sie ihre wichtigkeit immer so rausstellen,herr wegner, dann erzählen sie doch mal den dummen amateuren vor ort, was sie ihm in taktischer hinsicht so alles beibringen, einen boxer, den sie tag für tag 10 stunden lang ausbilden können, über jahre hinweg !! dann labern sie andauernd über die miesen amerikanischen trainer. warum eigentlich ? wenn ich mir die taktischen fähigkeiten eines andre ward ansehe, oder steve cunningham (der ja auch gerade wunderbar in deutschland um seinen titel betrogen wurde), eines floyd mayweather und vergleiche das mit IHREN boxern, au weia, da wäre ich an ihrer stelle aber lieber mal ganz still. haben sie mal die karriere von amir khan verfolgt, herr wegner ? der war 2004 mit 18 jahren silbermedaillengewinner bei olympia. der wird seit jahren von freddy roach trainiert (auch son ami). khan ist heute einer der besten boxer überhaupt. vergleichen wir doch mal die "karriere" von vitali tajbert mit der von khan: ähnliches alter,beide bei olympia etc etc. mit tajbert hat wegner nichts zu tun, ich meine hier nur diese pauschale unterstellung, alle anderen trainer taugen nichts und NUR wegner und konsorten sind die größten. selbstüberschätzung ? größenwahn ? profilneurose ?wir haben im amateurboxen halt strukturprobleme, eine gezielte förderung und ausbildung von talenten bei unserer vereinsstruktur ist ganz schlecht möglich, vieles hängt am geld etc etc etc. das ist nichts neues. aber strukturen wie früher in der DDR, so gut sie auch für den leistungssport waren, sind heutzutage illusorisch. das boxen braucht was anderes als solche interviews von herrn wegner !
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100 % Zustimmung!
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02.11.2011, 21:41
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Sehr gut geschrieben , des is bei uns im Land alles so traurig
Gruss Weberix
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03.11.2011, 11:20
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Registriert seit: 17.01.2011
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Zitat:
Zitat von Trainer
Wegner hat zwar recht mit seiner meinung, dass es im amateuersport nicht unbedingt rosig aussieht, mit all den problemen, die uns allen bekannt sind.
allerdings sollte der herr mal vor seiner eigenen haustür kehren !! in jedem zweiten satz betont er SEINE wichtigkeit. der trainer stehe über allem und bla bla. wenn man sich dann ankuckt, was er, als verantwortlicher cheftrainer, und dann noch so unglaublich ausgebildeter trainer in der DDR, so wirklich geleistet hat, da kommt mir das grausen !
ER hat doch, im gegensatz zu fast allen amateurtrainern, die optimalen bedingungen. und nicht nur das: er bekommt auch speziell ausgesuchte boxer, die nach eingehenden prüfungen unter vertrag genommen werden, zugeteilt (und nicht, wie wir amateurtrainer vor ort einen haufen von interessierten, hausfrauen,managern, fitness-freaks, boxbegeisterten und vielleicht auch ein paar talenten, die dann noch ausgebildet werden sollen !) und was hat wegner aus diesen leuten in all den jahren gemacht ? siehe abraham: nach 7 jahren unter wegners "führung" weiss der immer noch nichts über taktik, NICHTS. sein kampf gegen froch, an peinlichkeit nicht zu übertreffen ! wenn sie ihre wichtigkeit immer so rausstellen,herr wegner, dann erzählen sie doch mal den dummen amateuren vor ort, was sie ihm in taktischer hinsicht so alles beibringen, einen boxer, den sie tag für tag 10 stunden lang ausbilden können, über jahre hinweg !! dann labern sie andauernd über die miesen amerikanischen trainer. warum eigentlich ? wenn ich mir die taktischen fähigkeiten eines andre ward ansehe, oder steve cunningham (der ja auch gerade wunderbar in deutschland um seinen titel betrogen wurde), eines floyd mayweather und vergleiche das mit IHREN boxern, au weia, da wäre ich an ihrer stelle aber lieber mal ganz still. haben sie mal die karriere von amir khan verfolgt, herr wegner ? der war 2004 mit 18 jahren silbermedaillengewinner bei olympia. der wird seit jahren von freddy roach trainiert (auch son ami). khan ist heute einer der besten boxer überhaupt. vergleichen wir doch mal die "karriere" von vitali tajbert mit der von khan: ähnliches alter,beide bei olympia etc etc. mit tajbert hat wegner nichts zu tun, ich meine hier nur diese pauschale unterstellung, alle anderen trainer taugen nichts und NUR wegner und konsorten sind die größten. selbstüberschätzung ? größenwahn ? profilneurose ?wir haben im amateurboxen halt strukturprobleme, eine gezielte förderung und ausbildung von talenten bei unserer vereinsstruktur ist ganz schlecht möglich, vieles hängt am geld etc etc etc. das ist nichts neues. aber strukturen wie früher in der DDR, so gut sie auch für den leistungssport waren, sind heutzutage illusorisch. das boxen braucht was anderes als solche interviews von herrn wegner !
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Besser kann man es nicht sagen...ich möchte nur wegeners coaching in der ecke noch hinzufügen und für ihn selber sprechen lassen:
"nu jung...mach doch ma wat! mensch hau doch mal druff der iss doch oooch müde..."
"jetzt musste auch ma watt machen"..."lass dich doch nicht auf son blödsinn ein"...
Ganz toll kompetent, genau das braucht ein boxer wenn er in die ecke kommt und nicht so recht weiss war gerade im ring mit ihm passiert wird...anweisungen mit denen man so richtig was anfangen kann...das hilft so richtig weiter wenn man gerade ne tracht prügel bekommen hat und weiss nicht so richtig warum eigentlich. und dann sagt der mann von der ARD was vom grossen meistertrainer der sich so gut mit seinen schützlingen versteht und noch was von intelligentem boxen und dann ist die phrasenkiste wieder zu und ich sehne mich nach einer HBO übertragung...zum glück sendet RTL in der Pause Werbung...
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